Foto Markus Profijt

Die Pflückgemeinschaft bei der Apfelernte

Reden ist gut - Tun ist besser

Auch in meiner Freizeit lässt mir die Bewahrung der Ressourcen keine Ruhe. Ich bringe mich ein in den kommunalen Umweltschutz als
• stellvertretendes Mitglied im Umweltausschuss der Stadt Korschenbroich (seit 2014)
• stellvertretendes Mitglied im Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Mönchengladbach (1996-2010)
• ehrenamtlich aktives Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz – BUND e.V. mit regionalem Fokus (seit 1993)

Eigene Projektarbeit

Wie in allen meinen Tätigkeitsbereichen zielt auch mein ehrenamtliches Engagement darauf ab, Menschen bei der Schonung unserer Lebensgrundlagen zu unterstützen. Die dazu nötigen Fähigkeiten und die Gelegenheit vermittle ich zum Beispiel bei diesen drei Projekten:

Wesensgemäßes Imkern

Die Honigbiene sorgt als wesentlicher Bestäuber für unsere Nahrung. In meinen Vorträgen erleben die Teilnehmer eine Reise in die Welt der Bienen und des Imkerns. Für diejenigen, die selbst Bienen halten möchten, biete ich Kurse zum ökologischen, wesensgemäßen Imkern. Das ist mit geringem Aufwand nahezu überall möglich, zum Beispiel im Garten, auf dem Garagendach oder dem Balkon.

Komm pflücken

Wir kaufen Äpfel aus Neuseeland, während die Früchte der Streuobstwiesen in der Nachbarschaft ungenutzt verfaulen. Das können wir besser. Deshalb biete ich in Korschenbropich, Mönchengladbach und Jüchen bisher über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, das Obst heimischer Wiesen kostenlos mit mir zu pflücken. Die Ressourcenschonung ist riesig: Die Streuobstwiese bleibt als Landschaftsform und wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere erhalten. Die Pflücker erhalten unbehandeltes, am Baum gereiftes Obst und der Verpackungs- und Transportaufwand für importiertes Obst wird vermieden.

Komm ernten

Biogemüse ist teuer? Wer weiß schon, wo es herkommt? Der Transport über weite Strecken macht den Vorteil des Bio-Anbaus zunichte? Zur Überwindung dieser Probleme habe ich die Gemüse-Selbst-Ernte ins Leben gerufen. Jedes Jahr auf′s Neue pflanzt ein Bio-Bauer in Jüchen bis zu 20 verschiedene Gemüsesorten und verpachtet Privatparzellen an Nutzer, die eine ganze Saison lang ihren Mini-Acker wässern, jäten und ernten. Von frühem Salat bis späten Kartoffen ist alles dabei, was regional wächst. Neben der Vielfalt, der Frische und der Befriedigung des eigenen Tuns schätzen die Nutzer auch den Einblick in den regionalen Bio-Landbau.

Sie haben Interesse ...

an der Teilnahme an einem der beschriebenen Projekte? Dann schicken Sie mir eine Mail und schon sind Sie dabei:

Markus.Profijt [at] hs-niederrhein.de